03.01.2004: König Harald erneut in Klinik

S.M. König Harald hier Anfang Dezember 2003 als er von I.M. Königin Sonja zur Operation in das Rikshospitalet begleitet wurde.

S.M. König Harald musste heute aufgrund einer aufgetretenen Infektion erneut in das Rikshospitalet gebracht werden.


In einer Presseerklärung des Königshauses heißt es:

Seine Majestät der König wurde heute um 13.25 Uhr in das Rikshospitalet (Reichskrankenhaus Oslo) zur Behandlung einer Harnwegsinfektion eingeliefert. Die Ärzte verlauteten, daß es dem König trotz der Infektion sehr gut gehe. Es sei nicht außergewöhnlich, daß Patienten, die am Harnblasensystem operiert wurden, eine Infektion bekommen können. Der König wird einige Tage im Krankenhaus bleiben.

Weitere Details von der Pressesprecherin des Königshauses:

Die Pressesprecherin Wenche Rasch erklärte gegenüber der Norwegischen Presse, daß der König Fieber hatte und er sich die Tage zuvor nicht so wohl fühlte. Man könne allerdings nicht von einer dramatischen Situation sprechen. Vielmehr sei, so erklärten die Ärzte, nach einer solchen Operation eine Infektion möglich und daher nicht ungewöhnlich. Königin Sonja habe den König in die Klinik begleitet. Im Laufe des Sonntags würde eine neue Presseerklärung über den Zustand des Königs informieren. König Harald erhalte eine Behandlung mit Antibiotika. Das offizielle Programm der Königsfamilie sei durch den erneuten Klinikaufenthalt des Königs nicht beeinflusst.

Information:
König Harald wurde am 8. Dezember 2003 operiert. Ihm wurde die von Krebs befallene Harnblase entfernt. Bereits am 19. Dezember 2003 konnte König Harald das Krankenhaus verlassen. Weihnachten und Silvester feierte er im Kreise seiner Familie, zeigte sich jedoch nicht der Öffentlichkeit. Die Ärzte bezeichneten die Operation als sehr erfolgreich. Eine Laboruntersuchung ergab keine Anzeichen der Ausbreitung des Krebses. Es heißt, der König werde bis März/April 2004 im Krankenstand bleiben. Seine Königliche Hoheit Kronprinz Haakon hat derzeit die Amtgeschäfte seines Vaters übernommen.


Pressemeldungen zur Erkrankung des Königs
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