31.01.2004: Papaurlaub für Kronprinz Haakon

Kronprinz Haakon bei der Pressekonferenz im Rikshospital heute Mittag - Bild: NRK

Der frischgebackene Papa Kronprinz Haakon darf ebenfalls 4 Wochen Papa-Urlaub nehmen - zumindest teilweise.

Alle konstitutionellen Verpflichtungen erfüllt der Kronprinzregent weiterhin.


Norwegens Sozialsystem zählt zu den vorbildlichsten der Welt. Nicht nur Mütter gehen in Norwegen in den Mutterschaftsurlaub, sondern auch Vätern wird die Möglichkeit eines "Pappa-Perm" (Papa-Urlaub) in der ersten vier Wochen nach der Geburt des Kindes eingeräumt. In dieser Zeit kümmert sich der Vater um Mutter und Kind, die sich von den Strapazen der Geburt erholen und den Einstieg den den Alltag leichter schaffen sollen.

Auch Kronprinz Haakon hatte bereits im letzten Jahr angekündigt, ebenfalls in Vaterschaftsurlaub gehen zu wollen. Die Pläne wurden Ende November jäh durchkreuzt, als bei König Harald Blasenkrebs diagnostiziert und eine sofortige Operation nötig wurde.

Die Königliche Familie ist seitdem noch enger zusammengerückt. Prinzessin Märtha Louise hatte erneut ihre New York Pläne verschoben. (Möglicherweise tritt die Prinzessin und ihre Familie den Umzug im Frühjahr 2004 an). Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit übernahmen alle öffentliche Verpflichtungen von König Harald und gaben Königin Sonja die Möglichkeit ihrem Mann beizustehen.

Kronprinz Haakon musste dank seiner Familie seinen Papa-Urlaub (von 21. Januar bis 21. Februar) nicht ganz aufgeben. Er übernimmt selbstverständlich weiterhin alle konstitutionellen Aufgaben des Regenten (Leitung des Staatsrates, Audienzen, Empfang des Staatsbesuches aus Portugal). Für Aufgaben darüber hinaus springt seine Schwester Prinzessin Märtha Louise ein. Sogar Ari Behn begleitet seine Frau Prinzessin Märtha Louise zu Terminen während des Staatsbesuches aus Portugal.

Eine vorbildliche Königsfamilie! Das finden nicht nur die Norweger.


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