18.09.2004: Märtha Louise hilft Epilepsieverband

Prinzessin Märtha Louise in Haugesund zur Feier des 30jährigen Jubiläums des Epilepsieverbandes - Foto: dana press

Bereits seit 12 Jahren ist Prinzessin Märtha Louise Schirmherrin des Norwegischen Epilepsieverbandes, der in diesem Jahr sein 30jähriges Jubiläum feiert.

Obwohl Prinzessin Märtha Louise mitten in den großen Vorbereitungen für den Familienumzug in die USA ist und als selbständige Unternehmern erst am Freitag bei der Eröffnung des Storstova Kinos aus ihrem neuen Märchenbuch vorlas, nimmt sie sich Zeit für ihre Organisationen, die sie seit Jahren unterstützt.

Der Norwegische Epilepsieverband feierte am Samstag in Haugesund sein 30jähriges Jubiläum. Verbandchef Espen Lahnstein begrüßte den Ehren-gast Prinzessin Märtha Louise in Haugesund. Als Schirmherrin eröffnete sie die Jubiläumsfeierlichkeiten. In ihrer Ansprache wies sie darauf hin, wie wichtig es ist, mit dem Thema Epilepsie offen umzugehen und eine solche Diagnose nicht zu verheimlichen.

Später berichtete Märtha Louise über ihre persönliche Erfahrung mit Epilepsie. Eine Freundin hatte während des Unterrichts in der Schulklasse einen epileptischen Anfall. "Dies war", so Prinzessin Märtha Louise, "ein sehr prägendes Erlebnis". Die Lehrerin klärte die Klasse zum Glück nach diesem Ereignis über das Krankheitsbild auf.

Auch in der Königsfamilie ist ein Fall von Epilepsie bekannt. John, ein Sohn von Königin Mary starb mit nur 13 Jahren an der Krankheit. Er wurde damals noch weggesperrt. "Zum Glück sind wir heute fortschrittlicher." Viele bekannte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte teilen das gleiche Schicksal, z. B. Peter der Große, Van Gogh oder Napoleon.


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