21.09.2004: Mette-Marit legte den Grundstein

Kronprinzessin Mette-Marit, Jan Vincents 
Johannessen und die Pressesprecherin des Radiumhospitals Kathrine Daniloff. - Bild: bygg.no

Trotz des Regens herrschte gute Laune bei der Grundsteinlegung des neuen Forschungsgebäudes des Radiumhospitals. Die ehrenvolle Aufgabe übernahm Kronprinzessin Mette-Marit, assistiert von Jan Vincents Johannessen und der Pressesprecherin des Radiumhospitals Kathrine Daniloff.

Das Institut für Krebsforschung in Norwegen feierte sein 50jähriges Jubiläum. Kronprinzessin Mette-Marit legte den Grundstein für das neue Forschungsgebäude, das zum Radiumhospital Oslo gehört.

Kronprinzessin Mette-Marit, elegant gekleidet in dunkelblau mit Handschuhen und High Heels, war der strahlende Mittelpunkt des Ereignisses. Mit ihrer Fröhlichkeit steckte sie alle Gäste an und lies das schlechte Wetter ganz vergessen. Gekonnt setzte sie den Grundstein in das Fundament und kippte symbolisch eine handvoll Zement darüber. Der Grundstein, der eigentlich kein Stein ist, sondern meistens eine Metallbox, ist gefüllt mit Gedichten, Zeichnungen, Danksagungen und Wünschen von Krebspatienten. Dazu wurde ein Satz frisch geprägter Münzen, Briefmar-ken dieses Jahres und aktuelle Ausgaben der Tageszeitungen beigelegt.

Natürlich war die anwesende Presse nicht nur an dem feierlichen Zeremoniell interessiert. Nachdem Kronprinzessin Mette-Marit als erstes Mitglied der Königsfamilie nach der Bekanntgabe der Schwangerschaft von Prinzessin Märtha Louise einen öffentlichen Auftritt absolvierte, stürmten die Fragen regelrecht auf sie ein. "Das ist wirklich eine wunderbare Nachricht, die uns alle mit großer Freude erfüllt", erzählte sie und wurde prompt gefragt, ob das Kronprinzenpaar ähnliches plane. "Noch nicht...", war die Antwort und dazu schenkte sie den Fotografen ihr schönstes Lächeln.

Im Dezember des vergangenen Jahres wurde König Harald von Norwegen von Spezialisten des Rikshospitals und des Radiumhospitals in Oslo erfolgreich operiert, als er an Blasenkrebs erkrankte. Seine Genesung verlief überaus positiv. Von Zeit zu Zeit findet sich der Monarch, wie alle anderen Krebspatienten auch, zur Nachkontrolle in der Klinik ein.

Das Königshaus war schon immer ein aktiver Unterstützer der Krebs-forschung. Seit Jahren wird beispielsweise der "König Olav V. Krebsfor-schungspreis" verliehen.

Ab 1. Januar 2005 wollen die beiden Kliniken Rikshospital und Radiumshospital fusionieren. Das neue Forschungsgebäude soll im Jahr 2009 in Betrieb gehen.


Bilder der Grundsteinlegung (nrk)
Webseite des Radiumhospitals Oslo
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