Oscarshall

Staatseigentum

    


Oscarshall

Das Lustschloss Oscarshall liegt zur Bucht Frognerkilen hin auf der Halbinsel Bygdøy in Oslo. Dieses Schloss wurde in den Jahren 1847-1852 von dem dänischen Architekten Johan Henrik Nebelong im Auftrag von König Oscar I. gebaut. Oscarshall gehörte der Königsfamilie, wurde aber 1863 von König Carl IV. an den Staat verkauft. Seither wird es S. M. dem König zur Verfügung gestellt. Das Lustschloss gilt als Hauptbauwerk der Neugotik in Norwegen und stellt eines der wichtigsten nationalromantischen Kulturdenkmäler des Landes dar. Beim Baustil handelt es sich um englische Burgarchitektur, und die gesamte Anlage wurde nach dem Stand der damaligen Baukunst in Europa konzipiert. Neben dem dreistöckigen Hauptgebäude gehört ein Park in Richtung Wasser mit Fontäne und einem sechseckigen offenen Pavillon zur Anlage.

Beim Bau des Königlichen Schlosses wurde bemängelt, dass nur wenige norwegische Künstler mit der Ausgestaltung beauftragt worden waren. Daran wollte König Oscar bei der Errichtung des Lustschlosses auf Bygdøy etwas ändern. Hier erhielten norwegische zeitgenössische Künstler die Aufträge, und heute ist das Lustschloss ein Denkmal der Kunst und Kunstindustrie des Landes um 1850. 1881 machte König Oscar II. das Schloss dem Publikum zugänglich. Gegenwärtig ist Oscarshall in den Sommermonaten geöffnet.

Quelle: norwegen.no / kongehuset.no


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